Passwort-Generator

Erstelle mit einem Klick ein starkes, zufälliges Passwort – komplex oder leicht zu merken.

Sehr stark

16
Verwendete Zeichen
Mehrere erstellen gleiche Einstellungen

Passwörter werden in deinem Browser erstellt. Sie werden nirgendwohin gesendet und nicht gespeichert.

So benutzt du den Passwort-Generator

  1. Sobald die Seite geöffnet ist, steht ein starkes Passwort bereit. Drück auf Kopieren und füge es dort ein, wo du es brauchst.
  2. Wähle die Länge mit dem Schieberegler (16 oder mehr ist ein guter Standard) und welche Zeichen verwendet werden: Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.
  3. Lieber etwas, das du tippen oder dir merken kannst? Öffne Merkbar für eine Passphrase aus zufälligen Wörtern oder PIN für einen Zahlencode.
  4. Drück auf Neu, bis dir das Ergebnis gefällt. Der Balken unter dem Passwort zeigt, wie stark es ist und wie lange das Knacken dauern würde.

Was macht ein Passwort stark?

Ein starkes Passwort kann niemand erraten und kein Computer in vertretbarer Zeit herausfinden. Angreifer tippen Passwörter nicht von Hand: Wird eine Website gehackt, nehmen sie die gespeicherten Passwort-Hashes und testen auf Grafikkarten Milliarden Versuche pro Sekunde. Wörter, Namen, Daten und einfache Muster wie Sommer2024! fallen zuerst, weil diese Programme genau das als Erstes ausprobieren.

Deshalb wählt dieses Tool jedes Zeichen zufällig mit dem kryptografischen Zufallszahlengenerator deines Browsers (crypto.getRandomValues) aus, derselben Quelle, die auch für Verschlüsselungsschlüssel genutzt wird. Es gibt kein Muster: Jedes Zeichen ist gleich wahrscheinlich, und jedes neue Passwort hat nichts mit dem vorherigen zu tun.

Länge schlägt Komplexität

Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht die Zahl der möglichen Passwörter. Mit allen vier Zeichenarten gibt es 86 Möglichkeiten pro Zeichen, ein 12-stelliges Passwort hat also etwa 77 Bit Entropie und ein 16-stelliges etwa 103 Bit. Praktisch heißt das: 8 zufällige Zeichen lassen sich auf einem schnellen Rechner in Tagen knacken, 16 würden länger dauern als das Alter des Universums. Erlaubt eine Website nur bestimmte Sonderzeichen, mach das Passwort einfach ein paar Zeichen länger.

Merkbare Passphrasen

Manche Passwörter musst du tippen oder dir merken, etwa das für deinen Computer oder deinen Passwort-Manager. Dafür ist eine Passphrase aus mehreren Zufallswörtern wie Tasse-Weizen-Turm7-Kiwi-Otter-Segel stark und leicht zu tippen. Die Wörter werden zufällig aus einer Liste von 1.093 gängigen deutschen Wörtern (ohne Umlaute und ß) gezogen, sechs Wörter ergeben also etwa 60 Bit, bevor die Zahl dazukommt. Entscheidend ist, dass der Computer die Wörter auswählt: Ein selbst ausgedachter Satz ist viel leichter zu erraten.

PIN-Codes

PINs sind kurz und deshalb nur dort sicher, wo Fehlversuche begrenzt sind, etwa beim Sperrbildschirm des Handys oder bei der Bankkarte. Der Generator überspringt die PINs, die Menschen am häufigsten wählen, etwa 1234, 0000, 1212 und Jahreszahlen wie 1990.

Wie die Stärke gemessen wird

Der Stärkebalken zeigt die Entropie: wie viele Versuche ein Angreifer bräuchte, wenn er genau wüsste, wie das Passwort erstellt wurde. Die Knackzeit geht von einem gut ausgestatteten Offline-Angriff mit 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde aus und zeigt die durchschnittliche Zeit bis zum Treffer. Echte Websites speichern Passwörter oft viel sicherer, sieh es also als schlimmsten Fall.

Privat von Grund auf

Alles passiert auf deinem eigenen Gerät. Passwörter werden an keinen Server gesendet, nicht gespeichert und in keinem Verlauf aufbewahrt; nur deine Einstellungen wie die Länge merkt sich dieser Browser. Für den besten Schutz nutze für jedes Konto ein anderes Passwort und bewahre sie in einem Passwort-Manager auf.

Häufige Fragen

Ist dieser Passwort-Generator sicher?

Ja. Passwörter werden in deinem Browser mit dessen kryptografischem Zufallszahlengenerator erstellt und verlassen dein Gerät nie. Nichts wird an einen Server gesendet, protokolliert oder gespeichert. Du kannst nach dem Laden der Seite sogar die Internetverbindung trennen, und sie funktioniert weiter.

Wie lang sollte mein Passwort sein?

Nutze mindestens 12 Zeichen für alltägliche Konten und 16 oder mehr für E-Mail, Online-Banking und deinen Passwort-Manager. Bei einer merkbaren Passphrase wähle mindestens 5 oder 6 Wörter.

Was bewirkt „Ähnliche Zeichen weglassen“?

Es entfernt Zeichen, die beim Lesen oder Tippen leicht zu verwechseln sind, etwa großes I, kleines l, die Ziffer 1, den Buchstaben O und die Null. Dadurch gibt es etwas weniger Möglichkeiten, füge also ein oder zwei Zeichen hinzu, wenn du es einschaltest.

Ist eine Passphrase so sicher wie ein Zufallspasswort?

Das kann sie sein. Sechs Zufallswörter aus einer Liste von 1.093 haben etwa 60 Bit Entropie, ähnlich wie ein zufälliges Passwort mit 9 bis 10 Zeichen, sind aber viel leichter zu tippen und zu merken. Nimm für wichtige Konten mehr Wörter.

Sollte ich überall dasselbe starke Passwort verwenden?

Nein. Wird eine Website gehackt, probieren Angreifer dieselbe E-Mail-Adresse und dasselbe Passwort auf anderen Seiten aus. Nutze für jedes Konto ein anderes Passwort und lass einen Passwort-Manager sie für dich merken.